Die Methode

Ich arbeite in meiner Praxis vorrangig mit der Autosystemhypnose nach Dr. G. Renartz. Außerdem hat die indirekte Hypnose nach M. Erickson, und die klientenzentrierte Gesprächstherapie n. C. Rogers einen  festen Platz in meiner therapeutischen Tätigkeit. Unterstützend finden ebenso verschiedene Entspannungsverfahren Anwendung, um im Sinne eines integralen Ansatzes eine verbesserte Körperwahrnehmung erarbeiten zu können.

 

Da das Hauptverfahren meiner Praxis die auf psychotherapeutische Zielsetzungen ausgerichtete Hypnosetherapie nach Dr. G. Renartz ist, möchte ich mit den folgenden Erklärungen einen realistischen  Eindruck zum Thema Hypnose vermitteln. Die Darstellung orientiert sich an den wissenschaftlichen Veröffentlichungen der Deutschen Gesellschaft für Autosystemhypnose e.V.

 

Hypnose die Bedeutung hinter einem Begriff

 

Hypnose ist eine Kommunikationskunst bei der ein hypnotischer Trancezustand im Kontakt mit dem Unbewussten einer Person hervorgerufen, genutzt und wieder aufgelöst wird.

Es handelt sich somit um einen Zustand, in dem das Bewusstsein mit dem Unterbewusstsein kommunizieren kann.

Die Anwendung der medizinische Hypnose

 

Medizinische Hypnose nutzt die angeborenen und erworbenen Fähigkeiten des persönlichen Unbewussten auf wissenschaftlicher Grundlage zu medizinischen und psychotherapeutischen Zwecken.

Ein sehr altes Phänomen

 

Die Grundlage und die Induktion eines hypnotischen Zustands wird unter verschiedenen Begriffen in vielen Kulturen erwähnt.

 

-  in der Meditationsanweisungen der altindischen Rig - Veda

(ca. 4500 v. Chr.)

-  in der ägyptischen Frühzeit, niedergelegt im Papyrus Ebers

(ca. 1500 v. Chr.)

-  Im griechischen Tempel des Appollon

Ein alltägliches Phänomen

 

Die Fähigkeit zur Trance ist angeboren und bereits in verschiedenen Zusammenhängen integrierter Teil unseres Alltags.

 

Beispiele:

-  Autofahren, ohne sie sich hinterher an alle Streckenteile erinnern können

- Tagträumen

- Sie schauen beim Zahnarzt auf einen Punkt, um den Schmerz besser ertragen zu können

- von einem fesselnden Buch fasziniert, verlieren Sie das Zeitgefühl

Selbstkontrolle im Zustand der Hypnose

 

Bedingt durch Showhypnose und einer oftmals undifferenzierten Darstellung in den Medien, wird unter Hypnose oftmals ein Zustand vermutet, in dem die Selbstkontrolle an den Hypnotiseur abgegeben wird. Die wissenschaftlich anerkannte Realität zeigt jedoch, dass die Showhypnose nur mit dem inneren Einverständnis des Hypnotisierten, niemals gegen seinen Willen stattfinden kann. Deshalb akzeptieren auch Gerichte die Ausrede einer Schuldunfähigkeit durch Hypnose nicht. Demzufolge ist Hypnose kein Zustand, in dem ein Mensch zu einer ihm persönlichkeitsfremden Handlung veranlasst werden kann!

 

Eine realistische, wissenschaftlich tragfähige Definition der Hypnose ist: Hypnose ist ein Zustand der fokussierten Aufmerksamkeit auf das eigene, innere Erleben.

Selbstorganisatorische Hypnose

 

Die lösungsorientierte Hypnose ist eine Therapieform, die gemäß des Prinzips der Selbstorganisation arbeitet.

Dieses aus der Systemforschung bekannte Prinzip besagt, dass lebendige oder soziale Systeme sich gemäß ihrer unbewußt innewohnenden Muster selbst organisieren.

 

Das bedeutet, dass die Therapie einen Rahmen bildet, in dem der Klient den Kontakt zu seinen kreativen Ressourcen finden kann.

 

Wissenschaftliche Anerkennung der Hypnose

 

Der wissenschaftliche Beirat Psychotherapie, das höchste wissenschaftliche Gremium der Bundesärztekammer, hat in einem Gutachten festgestellt, dass Hypnose über ein fundiertes wissenschaftliches Behandlungskonzept verfügt, und ihre Wirksamkeit im Bereich der Psychosomatik bewiesen hat.

Kontraindikationen – Krankheiten bei denen Hypnose nicht eingesetzt werden darf:

 

Als absolute Kontraindikationen zur Anwendung von Hypnose sind akute Psychosen (z. B. Schizophrenie, Manie und schwere Depressionen) und alle Formen akuter Verwirrtheitszustände zu benennen.

Relative Kontraindikationen sind u.a. Demenz,

und starke Ängste vor Hypnose.